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KW 29 Gartenfreuden

Jochen Partheymüller, Marktgraitz: Holzbiene an einer Platterbse

Viele Gartenbesitzer haben sich heuer schon verwundert die Augen gerieben, als sie die dicken Brummer namens Holzbiene in ihrem Garten beobachtet haben; auch bei den "Gartenfreuden-" Bildern war sie schon dabei. Nun wählte die Jury das Bild aus dem "Bürgermeister-Garten" der Partheymüllers in Marktgraitz zum Bild der Woche.

Der "Gewinnler" des Klimawandels taucht bei uns heuer so häufig auf wie nie zuvor, was eigentlich eine Konsequenz der letzten beiden warmen und trockenen Jahre ist, in denen sich die Holzbienen gut vermehren und verbreiten konnten. Die Holzbienen nagen ihre Brutröhren selbst ins Holz, was für Wildbienen selten ist, braucht es doch dazu sehr starke Mundwerkzeuge. Trotzdem ist die Holzbiene für den Menschen harmlos. Die Blüten von Hülsenfruchtgewächsen wie der Platterbse ziehen sie mit ihrem Nektar stark an, was momentan vielerorts zu sehen ist. Platterbsen, auch Duftwicken genannt, gibt es in vielen Farbvarianten; sie werden üblicherweise im April ausgesät oder samen sich nach der Blüte selbst aus und sind gerade an Zäunen und Beeträndern seit jeher eine Zierde.

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